Informationen und Rückblicke zu Projekten

Maskentreiben in Luzern - Sprung aus dem Käfig des Alltags

Exkursion zur Fasnacht in Luzern vom 25. – 28. Februar 2001

»Die Luzerner Fasnacht wird nicht durchgeführt, sie bricht herein wie ein Berggewitter, freilich ein gutmütiges, das keine schweren Zerstörungen anrichtet«. Die ganze Stadt ist auf den Beinen, die meisten hinter alten oder zeitgenössischen Larven. Es wird gespielt, getanzt und viel Musik gemacht: Guuggemusig.

Im Rahmen des Grundkurses Spiel- und Theaterpädagogik hat sich die Region Nordelbien zwei Luzern-erfahrenen AGS-Regionen angeschlossen. »LiebesLeben« lautete das gemeinsame Thema. Und so bauten wir ein Wochenende lang knallrote Gießkannen-Masken. Die Gießkanne mit ihren liebevoll pflegenden Aspekten, mit ihrem Phallus und den diversen Öffnungen bot sich uns an.

Luzern war verschlafen, als wir am Sonntagmorgen ankamen, sanft verschneit - nur wenig deutete auf die bevorstehende Ausgelassenheit hin. Montag Morgen 6 Uhr - schwarze Raben mit roten Schnabelköpfen ziehen die Straße längs gen Altstadt und mischen sich dort ins Getümmel mit tausenden anderen Maskierten.

Auch die Guggemusiger sind schon auf den Beinen, jene Horden von Blechbläsern und Schlagzeugern, deren Musik sich zwischen Spielmannszug-Märschen und Samba-Rhythmen bewegt.

Ständig finden gemeinsame Aktionen von allen 22 Beteiligten aus den drei AGS-Regionen mit unterschiedlichen mitgebrachten und spontan angefertigten Masken statt. Zwischendurch am Straßenrand auch immer wieder stille Maskenspiele. Un-Sinn mit Witz.

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