Zusatzqualifikation Theaterpädagogik in sozialen Arbeitsfeldern

Zusatzqualifikation Theaterpädagogik in sozialen Arbeitsfeldern

Foto   IBAF

Sich im Spiel ausdrücken. Etwas riskieren, was man im normalen Alltag nicht wagt. Vom Spiel inspiriert in Bewegung und auf neue Ideen kommen. Theater spielen fördert Reaktionsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Intuition. Sie kommen spielend in Kontakt und wirken motivierend und erfrischend. Ob mit Kindern, Erwachsenen oder Senioren: Ihre Arbeit wird professioneller, überzeugender und spontaner.

Bildleiste

Diese Ziele verfolgt das einjährige Fortbildungsprogramm in Spiel- und Theaterpädagogik. Es umfasst 6 Wochenenden und 10 einzelne Studientage. Beginn: Samstag, 10. Januar 2009.

Informationsabend: 3. November 2008 18-21 Uhr Fachschule f. Motopädagogik Neumünster.

I. Von der Improvisation zur Präsentation

An sechs Wochenenden (Feb.–Okt. 2009) geht es darum, in einem Theaterprojekt die persönliche Kompetenz als Spieler/in, Tänzer/in und Erzähler/in aufzuspüren und zu entfalten.

  • Improvisation: von der Bewegung und dem Spiel mit Objekten zur Entwicklung von Szenen
  • Ansätze von biographischem Theater: Erinnerungen eine Gestalt geben
  • die Stimme erheben
  • ein Thema interessant und vielgestaltig präsentieren
  • choreographische und andere Elemente des Tanztheaters einbeziehen
  • die eigene Spur erkennen und sich selbst ins Spiel bringen

Die sechs Theater-Wochenenden münden im Oktober 2009 in eine Werkstattaufführung.

II. An 10 einzelnen Studientagen…

… werden wir mit Ihnen Projekte für Ihren Arbeitsbereich entwerfen und Sie bei der konkreten Planung und Durchführung kollegial begleiten.

Inhalte:

  • Übungen zur Förderung von Beweglichkeit, Präsenz und sinnlicher Wahrnehmung
  • Arbeit am eigenen Anleitungsstil
  • Anregungen aus Literatur, Kunst und anderen Medien für die eigene Praxis
  • praktische Vermittlung einer Philosophie, alltägliche Aufgaben spielerisch anzugehen

 

Bildleiste

Umfang/Dauer

200 Unterrichtsstunden an insgesamt 24 Tagen.

Die 6 Wochenenden beginnen Samstags 10.30 Uhr und enden Sonntags um 16 Uhr.

Termine:

07.–08. 02. 28.–29. 03.
09.–10. 05. 20.–21. 06.
05.–06. 09. 01.–04. 10. 2009

 

Das letzte WE ist wegen Präsentation verlängert. Die 10 Studientage finden einmal monatlich an wechselnden Wochentagen (14 bis 21 Uhr) statt, meist im November.

Info-Abend: 03.11.08.

1. Studientag: 10.01.09 von 10–20 Uhr. Folgetermine nach Absprache. Änderungen vorbehalten.

Ziele:

  • Handlungs-Spielräume im Beruf erkennen, wahrnehmen und erweitern
  • Leitungskompetenz entwickeln und stärken
  • Spiele initiieren und Beweglichkeit von Körper, Geist und Seele fördern
  • besondere Anlässe und Feste gestalten, Rituale entwickeln, künstlerische Akzente setzen

Zielgruppe: Gemeindepädagogen/innen und Erzieher/innen, Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit, ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, Pastoren/innen, Lehrer/innen, Studenten/innen mit Praxisfeld.

Voraussetzungen: Interesse und Bereitschaft, sich auf kreative Prozesse einzulassen.

Abschluss: Zertifikat. Diese Fortbildung kann als ein Modul der Grundausbildung Spiel- und Theaterpädagogik des Vereins dell’arte anerkannt werden. dell’arte e.V. gehört zu den vom Bundesverband Theaterpädagogik (Köln) anerkannten Bildungsinstituten.

Kosten: 1600 € inkl. 120 € Anmeldegebühr. Übernachtungen im Doppelzimmer und Verpflegung an den Wochenenden sind inklusive. Zahlung in Monatsraten möglich.

A. Hüffell
Fortbildungsleitung
Angelika Hüffell Dipl. Spiel- & Theaterpädagogin, Hamburg
Anne Katrin Klinge Schauspielerin und Theaterpädagogin, HH
  Weitere Fachreferenten siehe dellarte-theaterpaedagogik.de.
Organisatorische Leitung
Gaby Waldeck Fortbildungsreferentin IBAF, Neumünster
Unterrichts-Orte Fachschule für Motopädagogik Neumünster und Tagungshaus Kührener Brücke bei Preetz
A.-K. Klinge

Anmeldung

Bitte bis 15. 12. 2008 bei

Fachschule für Motopädagogik
Süderdorfkamp 22
24536 Neumünster
Tel. 04321 300029, Fax 04321 300020
E-Mail: motopaedagogik@ibaf.de
oder unter www.ibaf.de

Diese Unterlagen zum Herunterladen oder Ausdrucken finden Sie hier als PDF-Datei.

Bildleiste