Zusatzqualifikation Theaterpädagogik in sozialen Arbeitsfeldern

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Sich im Spiel ausdrücken. Etwas riskieren, was man im normalen Alltag nicht wagt. Vom Spiel inspiriert in Bewegung und auf neue Ideen kommen. Theater spielen fördert Reaktionsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Intuition. Sie kommen spielend in Kontakt und wirken motivierend und erfrischend. Ob mit Kindern, Erwachsenen oder Senioren: Ihre Arbeit wird professioneller, überzeugender und spontaner.

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Diese Ziele verfolgt das einjährige Fortbildungsprogramm in Spiel- und Theaterpädagogik. Es umfasst 6 Wochenenden und 10 einzelne Studientage. Beginn: Sa., 1. Dezember 2007

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I. Von der Improvisation zur Präsentation

An sechs Wochenenden (Feb.–Okt. 2007) geht es darum, anknüpfend an die eigene Spiellust die persönliche Kompetenz als Spieler/in, Tänzer/in und Erzähler/in aufzuspüren und zu entfalten.

  • Improvisation: von der Bewegung und dem Spiel mit Objekten zur Entwicklung von Szenen
  • Ansätze von biographischem Theater: Erinnerungen eine Gestalt geben
  • die Stimme erheben
  • ein Thema interessant und vielgestaltig präsentieren
  • choreographische und andere Elemente des Tanztheaters einbeziehen
  • die eigene Spur erkennen und sich selbst ins Spiel bringen
Die sechs Theater-Wochenenden münden in einer Werkstattaufführung am 5. Okt. 2008

II. An 10 einzelnen Studientagen (Dezember 07 – November 08)

werden wir mit Ihnen musische Projekte für Ihren Arbeitsbereich entwerfen und Sie bei der konkreten Planung und Durchführung kollegial begleiten.

Inhalte:

  • Förderung der sinnlichen Wahrnehmung, der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit
  • Arbeit am eigenen Anleitungsstil
  • verschiedene Zugänge zum darstellenden Spiel (u.a. Musik, emotionaler Ausdruck, Fotografie)
  • Reflektion über Fragen der Spielkultur in der sozialen Bildungsarbeit

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Umfang/Dauer: 200 Unterrichtsstunden an insgesamt 24 Tagen.

Die 6 Wochenenden beginnen Sa 10.30 Uhr und enden Sonntag 16 Uhr.

Termine:

2./3. 02.          28./29. 06.
12./13. 04.06./07. 09.
24./25. 05.02.–05. 10. 2008

Das letzte WE ist wegen Präsentation verlängert. Die 10 Studientage finden einmal monatlich an wechselnden Wochentagen (meist von 14 bis 21 Uhr) statt. Erste Termine: Sa., 1. 12. 2007 und Mi., 16. 1. 2008. Folgetermine nach Absprache. Änderungen vorbehalten.

Ziele:

  • Handlungs-Spielräume im Beruf erkennen, wahrnehmen und erweitern
  • Spiele initiieren und Beweglichkeit von Körper, Geist und Seele fördern
  • besondere Anlässe gestalten, Rituale entwickeln, festliche Akzente setzen

Zielgruppe: Gemeindepädagogen/innen und Erzieher/innen, Mitarbeiter/innen in der Altenhilfe, ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, Pastoren/innen, Lehrer/innen, Studenten/innen mit Praxisfeld

Voraussetzungen: Interesse und Bereitschaft, sich auf kreative Prozesse einzulassen

Abschluss: Zertifikat. Diese Fortbildung kann als ein Modul der Grundausbildung Spiel- und Theaterpädagogik des Vereins dell’arte anerkannt werden. dell’arte e.V. gehört zu den vom Bundesverband Theaterpädagogik (Köln) anerkannten Bildungsinstituten.

Kosten: 1600 EUR inkl. 120 EUR Anmeldegebühr. Übernachtungen im Doppelzimmer und Verpflegung an den Wochenenden sind inklusive. Zahlung in Monatsraten möglich.

A. Hüffell
Fortbildungsleitung
Angelika Hüffell Dipl. Spiel & Theaterpädagogin, Hamburg
Anne Katrin Klinge Schauspielerin und Theaterpädagogin, HH
Weitere Fachreferenten bereichern die Theaterarbeit.
Organisatorische Leitung:
Gaby Waldeck Fortbildungsreferentin IBAF, Neumünster
Unterrichts-Orte:
Fachschule für Motopädagogik Neumünster, Gemeinderäume und Tagungshaus Kührener Brücke bei Preetz
A.-K. Klinge

Anmeldung

Bitte bis 31. 10. 2007 bei
Fachschule für Motopädagogik
Süderdorfkamp 22
24536 Neumünster
Tel. 04321 300029, Fax 04321 300020
E-Mail: motopaedagogik@ibaf.de
oder unter www.ibaf.de

Die genauen Unterlagen zum Herunterladen oder Ausdrucken finden Sie hier als PDF-Datei. Vorsicht! Ein Termin in der PDF-Datei musste vorverlegt werden: statt am 5./6. 7. findet der Termin am 28./29. 6. statt.

Lesen Sie hier den Pressebericht zur Abschlussveranstaltung.

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