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Im November 2010 habe ich meine 1-jährige theaterpädagogische Fortbildung „Wir können auch anders“ beendet.

Ich möchte Euch, dem Dozententeam, für diese tolle Zeit und den vielen neuen Erfahrungen danken. Die Fortbildungseinheiten waren sehr strukturiert vorbereitet und angeleitet aber, und dass gefiel mir besonders gut, es blieb genug Raum für die Entwicklung des eigenen, individuellen theatralischen Ausdrucks.

Es wurde mir deutlich, dass jeder in der Lage ist Theater zu spielen auch ohne Vorkenntnisse oder besondere Talente. Neben den handwerklichen Fertigkeiten das spielende Kind in mir zu finden und mich auf einen Prozess des Neu - bzw. Wiederentdeckens meines körperlich und emotionalen Ausdrucks einzulassen, dass ist für mich der eigentliche Gewinn dieser Fortbildung. Ich weiß noch genau, wie wir uns nicht vorstellen konnten, dass aus diesen Szenen und Fragmenten ein Theaterstück entstehen soll. Doch das Ergebnis „Haus Friedensbruch“ war außerordentlich beeindruckend für Spieler und Publikum.

Für alle die vorhaben sich beruflich auf diesem Gebiet weiter zu qualifizieren, kann ich die einjährige theaterpädagogische Fortbildung von dell’ arte nur empfehlen. Während dieser Fortbildung habe ich so viele neue Anregungen und Impulse bekommen, dass ich mich mit den Methoden der Theaterpädagogik noch intensiver auseinanderzusetzen will.

Vielen Dank auch an die wundervolle Gruppe. Es war eine tolle Zeit mit Euch.

Torsten

 

WIR KÖNNEN AUCH ANDERS

SICH IM SPIEL AUSDRÜCKEN.....

ETWAS RISKIEREN, WAS MAN IM NORMALEN ALLTAG NICHT WAGT......

VOM SPIEL INSPIRIERT IN BEWEGUNG UND AUF NEUE IDEEN KOMMEN....

Das waren die wichtigsten Sätze für mich beim Entdecken der Weiterbildung in Spiel-und Theaterpädagogik, träumte ich doch schon lange davon, mich auszuprobieren, neue Wege zu finden, mich auf etwas Neues, Unbekanntes einzulassen.

Und dazu hatte ich in der Weiterbildung reichlich Gelegenheit! Angeleitet und begleitet mit vielen grandiosen Ideen, einem tollen Konzept, Herzlichkeit, Begeisterung und großer Geduld von Angelika Hüffell und Anne Katrin Klinge, erlebte ich einen Prozeß, den ich mir zu Beginn nicht vorstellen konnte!

Es machte so viel Freude zu spielen, zu lernen, Hemmungen zu überwinden, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen , bei sich selbst zu bleiben und zu staunen über das Ergebnis!!

Für mich war dieses Jahr eine Quelle der Kraft, die mehr Leichtigkeit und viel Neues, Spannendes in mein Leben gebracht hat. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung ab Juni 2009 in Hamburg!

Renate Hamann , Krankenschwester aus Kiel

 

Ein Erfahrungsbericht von einem Teilnehmer aus dem letzten Kurs zur IBAF-Fortbildung:

Zusatzqualifikation Theaterpädagogik
„Wir können auch anders“

„Ich möchte Ideen sich entwickeln lassen  und Techniken erlernen, um mit einer Gruppe ein betont ganzheitliches Anspielen von Themen, Begriffen und Geschichten umsetzen zu können.“

Mit diesem Impuls bin ich in die einjährige Fortbildung gegangen. Schon beim ersten Treffen hat mich die körperliche Präsenz, die ungewohnte Nähe berührt. Gerade weil wir Pastoren den Umgang mit Menschen als Grundelement unseres Berufslebens erfahren, ist diese in der Ausbildung erlebte Nähe und Direktheit noch einmal etwas ganz anderes und neues.

U.a. ist es das Ziel der Ausbildungseinheiten, dass jede/r Teilnehmer/in sich aktiv in den Gruppenprozess einbringt. Das Anleiten eines ‚Warm up’ zählt ebenso dazu wie das Referieren von Fachliteratur, das Hineinführen in eine Spiel-, Tanz- oder Methodikübung wie auch die aktive Eingabe der eigenen Persönlichkeit in den Theaterprozess.

Ich habe es als wohltuend empfunden, dass man sich zwar im Stillen auch hier und dort auf die Schliche kommt, dass dieses aber niemals in der Gruppe „analysiert“ wird. Man gibt sich einfach ein und wirkt auf die anderen. Und man spürt, dass auch etwas mit einem gemacht wird im Sinne von Erweiterung.

Das Wörtchen „Ganzheitlichkeit“ wird in der von Angelika Hüffell und Anne Katrin Klinge getroffenen Struktur massiv gelebt. So ist das ‚Warm up’ viel mehr als ein körperliches Warmwerden. Und auch die Kunst-Exkursionen sind mehr als sich etwas anschauen. Das eine greift wie ein Zahnrad in das andere, Emotionen werden nicht nur wahrgenommen, sondern auch herausgelassen, die Stimme bekommt einen Resonanzraum und man ist selbst erstaunt, so! auftreten zu können.

Natürlich schadet es nicht, eine eigene Theatergruppe in der Gemeinde zu haben, um die Ideen sogleich auszuprobieren. Ich selbst hatte diese nicht, ja noch nicht einmal eine Konfirmanden- oder Seniorengruppe. Ich habe als Ethiklehrer dafür didaktische und methodische Fragen zur Beratung gegeben.

Es wächst der Mut, Dinge neu zu probieren. Eine erweiterte Wahrnehmung meiner Person  und des ganzheitlichen Auftretens habe ich vor allem als Gewinn aus der Fortbildung mitgenommen.

Martin Fischer, Pastor und. Militärseelsorger in Plön